Weil es modern und verkaufsfördernd ist, werden viele Repetierer mit Laufwechselmöglichkeit als Take Down Büchsen bezeichnet. Sicherlich kann man zum Transport den Lauf oder Hinterschaft abnehmen. Es bleiben jedoch keine zwei etwa gleichlange Teile übrig. Zudem wird bei all diesen Waffen ein Werkzeug zur Zerlegung benötigt.
Bei einer klassischen Take Down Repetierbüchse ist die Zerlegung in zwei etwa gleichlange Teile sehr schnell ohne jegliche Hilfsmittel möglich. Ein Teil umfasst Hinterschaft mit System, das andere den Lauf mit Vorderschaft. Sicherlich ist die neue Mannlicher Luxus keine klassische Take Down, denn zum Zerlegen wird ein Werkzeug benötigt. Trotzdem kommt sie dem Ziel einer Take Down nahe, da die zwei Teile etwa gleich lang sind. Man kann den Mannlicher Luxus als einen modernen Take Down bezeichnen. Zudem kann die Waffe ihren hohen maschinellen Fertigungsgrad nicht verleugnen.
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Blick von oben auf die Dreistellungsbolzensicherung.
© Roland Zeitler
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Vielfalt ist Luxus
Testbericht
Die Repetierbüchse Mannlicher Luxus von Steyr bietet einfachen Lauf- und damit Kaliberwechsel. Als eine moderne Art Take Down Büchse lässt sie sich aber auch auf ein kompaktes Reisemaß zerlegen. Wer jedoch eine klassische Take Down Repetierbüchse erwartet, wird enttäuscht sein.
Auf den ersten Blick
Das 24,5 cm lange Gehäuse wird aus hochfestem Aluminium (optional aus Stahl) gefertigt. Es ist 3,8 cm breit und beinhaltet den Magzinschacht und das Abzugssystem. Am Hülsenschwanz wurde die Dreistellungsdrehsicherung installiert.
Die Hülse für den Vershluss ist etwas kantig abgesetzt und nur 3,2 cm breit. Auf der Hülsenoberseite wurde eine großflächige Vertiefung herausgefräst, die der Aufnahme der Zielfernrohr-Montageschiene dient.
Die Hülse selbst hat eine maschinengerechte kantige Form. Das Gehäuseunterteil weist unten sowie nach hinten einige gefällige Rundungen auf. In die Seiten des Gehäuses wurden Nussbaumplatten eingelegt. Zwei seitliche Griffleisten am unteren Magazinschachtrand dienen zur Magazinentriegelung. Dank zweier leicht überspringender, geriffelter Griffleisten am Magazinboden aus Kunststoff kann man das Magazin bequem entnehmen. Es handelt sich um ein einreihiges Stahlmagazin für 3 Patronen. Mit dem Kunststoffboden schließt es bündig mit dem Kasten ab. Dank beidseitiger Verriegelung sitzt es sicher und fest.
Bei dem von außen justierbaren Abzug handelt es sich um einen Kombiabzug mit Rückstecher. Er steht als Flintenabzug benutzt sehr trocken und löst nach 1.840 g Widerstand aus. Eingestochen waren es 150 g Widerstand (beide Werte bei Fabrikeinstellung). Das Züngel ist goldfarben. Der große, an den Kasten angeschraubte Kunststoffabzugsbügel erlaubt das Schießen mit Handschuhen.
Das Schloss basiert auf dem Steyr Safe Bolt System 96 (SBS 96). Das gerippte Sicherungsrad auf dem Schafthals hat drei Stellungen. In mittlerer Stellung kann gefahrlos entladen werden. In zweiter Sicherungsstellung ist der Abzugsstollen blockiert und zusätzlich die Kammer gesperrt. Zusätzlich kann man in dieser Sicherungsstellung noch den Kammerstängel anklappen. Bei dieser sogenannten Transportsicherung liegt der Kammerstängel sehr eng und flach am Schaft an. Zusätzlich wird bei eingelegter Transportsicherung die Kammer so gedreht, dass der Schlagbolzen an einer Vorwärtsbewegung sicher gehindert wird. Es handelt sich also um eine Schlagbolzensicherung.
Die Hülse für den Vershluss ist etwas kantig abgesetzt und nur 3,2 cm breit. Auf der Hülsenoberseite wurde eine großflächige Vertiefung herausgefräst, die der Aufnahme der Zielfernrohr-Montageschiene dient.
Die Hülse selbst hat eine maschinengerechte kantige Form. Das Gehäuseunterteil weist unten sowie nach hinten einige gefällige Rundungen auf. In die Seiten des Gehäuses wurden Nussbaumplatten eingelegt. Zwei seitliche Griffleisten am unteren Magazinschachtrand dienen zur Magazinentriegelung. Dank zweier leicht überspringender, geriffelter Griffleisten am Magazinboden aus Kunststoff kann man das Magazin bequem entnehmen. Es handelt sich um ein einreihiges Stahlmagazin für 3 Patronen. Mit dem Kunststoffboden schließt es bündig mit dem Kasten ab. Dank beidseitiger Verriegelung sitzt es sicher und fest.
Bei dem von außen justierbaren Abzug handelt es sich um einen Kombiabzug mit Rückstecher. Er steht als Flintenabzug benutzt sehr trocken und löst nach 1.840 g Widerstand aus. Eingestochen waren es 150 g Widerstand (beide Werte bei Fabrikeinstellung). Das Züngel ist goldfarben. Der große, an den Kasten angeschraubte Kunststoffabzugsbügel erlaubt das Schießen mit Handschuhen.
Das Schloss basiert auf dem Steyr Safe Bolt System 96 (SBS 96). Das gerippte Sicherungsrad auf dem Schafthals hat drei Stellungen. In mittlerer Stellung kann gefahrlos entladen werden. In zweiter Sicherungsstellung ist der Abzugsstollen blockiert und zusätzlich die Kammer gesperrt. Zusätzlich kann man in dieser Sicherungsstellung noch den Kammerstängel anklappen. Bei dieser sogenannten Transportsicherung liegt der Kammerstängel sehr eng und flach am Schaft an. Zusätzlich wird bei eingelegter Transportsicherung die Kammer so gedreht, dass der Schlagbolzen an einer Vorwärtsbewegung sicher gehindert wird. Es handelt sich also um eine Schlagbolzensicherung.
Lauf, Kammer und Verriegelung
Der 60 cm lange Lauf im Kaliber .270 Win. steckt in einer kantigen Verschlusshülse (30 mm hoch, 32 mm breit), die unten eine Nut zwischen zwei Stegen aufweist. In die Nut greift ein fünf mm starker Stollen aus Stahl ein. Dieser befindet sich in einem Laufbett im verlängerten Gehäuse vor dem Hülsenkopf. Mittels einer Schraube, die in den hinteren Stollen greift, wird der Lauf darin festgezogen und gehalten. Der Verschlussabstand wird korrekt durch die Verriegelung eingehalten.
Die Kammer wird in der Verschlusshülse am Lauf mittels sechs Warzen, die in zwei Reihen angeordnet sind, verriegelt. In der Verschlusshülse befindet sich auch das Drehelement zur Abdichtung der Freiräume. So hat bei einem "Hülsendurchbläser" das Gas keine Expansionsräume in der Verschlusshülse, was der Schützensicherheit dient.
Der Kammerstängel ist leicht geschwungen, und das geschlossene Schlösschen schützt gut vor dem Eindringen von Nässe oder Schmutz. Im gespannten Zustand tritt hinten ein Signalstift heraus.
Der Stoßboden wurde im Kammerkopf zurückversetzt, sodass das Patronenhülsenende von einem Stahlbund umgeben ist. Im Stoßboden sitzt der federbelastete Auswerferbolzen. Am Kammerbund wurde ein kräftiger Auszieher nach Typ Sako installiert. Die Versandungsrille auf der Kammer ist für Jäger weniger von Nutzen. Der 60 cm gehämmerte Lauf weist die steyrtypisch gewundenen Hämmerspuren auf. Der Mündungsdurchmesser beträgt 14,5 mm. 26 cm von der Mündung entfernt wurde der abnehmbare Riemenbügel angebracht, was das Tragen bequem macht.
Die offene Visierung auf Sätteln besteht aus höhenverstellbarem Balkenkorn und einer mittels Schraube gesicherten Kimme in flacher Schmetterlingsform mit Rechteckausschnitt. Die Kimme wurde nach vorne geneigt, um Reflektionen zu vermeiden.
Auf die Verschlusshülse schraubte man eine 17 cm lange Schiene für die Zielfernrohrmontage. Die Schiene findet rückseitig ihr Lager in einer Ausfräsung der Gehäuseoberfläche. Man kann zwischen Schienen mit Picatinny/Weaverprofil (15 cm lang) oder solchen für eine Schwenkmontage wählen.
Bei der Schiene für die Schwenkmontage befindet sich vorne das Prisma für den Vorderfuß. Die Schiene ist seitlich geschlitzt und mittels Schraube versehen. So kann eine genaue Anpassung an den Vorderfuß der Montage mittels Klemmung erfolgen. Der Hinterfuß wird auf der Prismenschiene mittels federnder Kralle verriegelt.
Auf der Testwaffe wurde ein Kahles Helia CBX 3-12 x 56 montiert. Nach Ab- und Aufsetzen des Zielfernrohrs blieb die Treffpunktlage gleich. Der Vorderschaft mit seiner gefälligen Tropfnase wird mittels zweier Stahlblechflügel an den Seiten im Gehäuse befestigt. Die Stahlbleche steckt man in Schlitze an der Gehäusefrontseite. Mittels der Laufhalteschraube werden die Bleche festgeklemmt. Der Vorderschaft hat dann kein Spiel mehr.
Der Lauf liegt frei. Der Testwaffe lag noch ein 50,8 cm langer Lauf im Kaliber .308 Win. bei. Er hat einen Mündungsdurchmesser von 15,3 mm. Mit Verschlusshülse sind die Läufe insgesamt 61,8 und 52,5 cm lang. Zusammen mit den Montageschienen beträgt die Länge 73 bzw. 64 cm.
Beim Hinterschaft wählte Steyr eine Bayerische Backe und einen Schweinsrücken. Er schließt mit Gummischaftkappe ab. Der griffige Pistolengriff weist wie der Vorderschaft eine sauber geschnittene mittelfeine Fischhaut auf. Der Nussbaumschaft wurde glatt geschliffen und geölt. Die Verarbeitung gibt keinerlei Anlass zur Kritik.
Die Kammer wird in der Verschlusshülse am Lauf mittels sechs Warzen, die in zwei Reihen angeordnet sind, verriegelt. In der Verschlusshülse befindet sich auch das Drehelement zur Abdichtung der Freiräume. So hat bei einem "Hülsendurchbläser" das Gas keine Expansionsräume in der Verschlusshülse, was der Schützensicherheit dient.
Der Kammerstängel ist leicht geschwungen, und das geschlossene Schlösschen schützt gut vor dem Eindringen von Nässe oder Schmutz. Im gespannten Zustand tritt hinten ein Signalstift heraus.
Der Stoßboden wurde im Kammerkopf zurückversetzt, sodass das Patronenhülsenende von einem Stahlbund umgeben ist. Im Stoßboden sitzt der federbelastete Auswerferbolzen. Am Kammerbund wurde ein kräftiger Auszieher nach Typ Sako installiert. Die Versandungsrille auf der Kammer ist für Jäger weniger von Nutzen. Der 60 cm gehämmerte Lauf weist die steyrtypisch gewundenen Hämmerspuren auf. Der Mündungsdurchmesser beträgt 14,5 mm. 26 cm von der Mündung entfernt wurde der abnehmbare Riemenbügel angebracht, was das Tragen bequem macht.
Die offene Visierung auf Sätteln besteht aus höhenverstellbarem Balkenkorn und einer mittels Schraube gesicherten Kimme in flacher Schmetterlingsform mit Rechteckausschnitt. Die Kimme wurde nach vorne geneigt, um Reflektionen zu vermeiden.
Auf die Verschlusshülse schraubte man eine 17 cm lange Schiene für die Zielfernrohrmontage. Die Schiene findet rückseitig ihr Lager in einer Ausfräsung der Gehäuseoberfläche. Man kann zwischen Schienen mit Picatinny/Weaverprofil (15 cm lang) oder solchen für eine Schwenkmontage wählen.
Bei der Schiene für die Schwenkmontage befindet sich vorne das Prisma für den Vorderfuß. Die Schiene ist seitlich geschlitzt und mittels Schraube versehen. So kann eine genaue Anpassung an den Vorderfuß der Montage mittels Klemmung erfolgen. Der Hinterfuß wird auf der Prismenschiene mittels federnder Kralle verriegelt.
Auf der Testwaffe wurde ein Kahles Helia CBX 3-12 x 56 montiert. Nach Ab- und Aufsetzen des Zielfernrohrs blieb die Treffpunktlage gleich. Der Vorderschaft mit seiner gefälligen Tropfnase wird mittels zweier Stahlblechflügel an den Seiten im Gehäuse befestigt. Die Stahlbleche steckt man in Schlitze an der Gehäusefrontseite. Mittels der Laufhalteschraube werden die Bleche festgeklemmt. Der Vorderschaft hat dann kein Spiel mehr.
Der Lauf liegt frei. Der Testwaffe lag noch ein 50,8 cm langer Lauf im Kaliber .308 Win. bei. Er hat einen Mündungsdurchmesser von 15,3 mm. Mit Verschlusshülse sind die Läufe insgesamt 61,8 und 52,5 cm lang. Zusammen mit den Montageschienen beträgt die Länge 73 bzw. 64 cm.
Beim Hinterschaft wählte Steyr eine Bayerische Backe und einen Schweinsrücken. Er schließt mit Gummischaftkappe ab. Der griffige Pistolengriff weist wie der Vorderschaft eine sauber geschnittene mittelfeine Fischhaut auf. Der Nussbaumschaft wurde glatt geschliffen und geölt. Die Verarbeitung gibt keinerlei Anlass zur Kritik.
Handhabung und Schussleistung
Der Waffe wird ein handliches Werkzeug beigefügt. Mittels Torxschrauber lösst man auf der Gehäuseunterseite eine Schraube. Danach kann der Vorderschaft vom Gehäuse abgezogen und der Lauf vom Laufbett abgehoben werden. Vorausgesetzt der Verschluss ist geöffnet oder entnommen.
Somit hat man ein 53,5 cm langes Hinterteil, den Vorderschaft und den 73 cm langen Lauf mit Zielfernrohr-Montageschiene (im Kal. .308 Win. 64 cm lang). Die Demontage geht einfach und schnell.
Nach Zusammenbau trat bei den ersten ein oder zwei Schuss eine Treffpunktabweichung zwischen 2 bis 4 cm auf, meist leicht seitlich versetzt. Jagdlich ist dies in Ordnung und unproblematisch. Ich empfehle jedoch, nach Zusammenbau zwei Probeschüsse und eine eventuel erforderliche Absehenkorrektur vorzunehmen.
Die Schussleistung war mit 24 und 35 mm (.270 Win. RWS 9,7 g KS und RWS 8,4 g H-Mantel) sowie 22 und 28 mm (.308 Win. RWS 11,9 g Evolution und GECO 11 g TM) Streuung bei 5 Schuss auf 100 m hervorragend.
Mit der .270 Win. lagen drei Schuss stets auf etwa 15 mm zusammen, ehe sich aus warmem Lauf geschossen die Streukreise mit dem 4. und 5. Schuss etwas öffneten.
Die .308 Win. war in dieser Hinsicht vollkommen unproblematisch und lieferte mit 5 Schuss aus wamem Lauf ganz hervorragende Schussbilder. Ein kleiner Wermutstropfen trat beim Test trotzdem auf. Während des Schießens ließ sich der Verschluss nicht mehr schließen. Bei der Fehlersuche stellte sich heraus, dass sich das Drehelement zur Abdichtung der Freiräume in der Verschlusshülse leicht verdreht hatte. Es hatte eine zu geringe Vorspannung, was zu beheben wäre. Im .308er Lauf trat dieser Fehler nicht auf, da hier auch die stärkere Vorspannung stimmte.
Mit 112 cm (in .308 Win. 102 cm) Länge und einem Gewicht von 3,24 kg (.308 Win. 2,87 kg) erwies sich der Repetierer als führig. Das Aluminiumgehäuse wurde kratzfest harteloxiert. Es hat ein feines samtmattes Finish. Die Stahlteile wurden MANNOX behandelt. Der Lauf hat ebenfalls ein hochfeines samtmattes Finish. Die MAN-NOX-Behandlung sorgt für hohe Korrosionsfestigkeit sowie für eine robuste Oberfläche.
Somit hat man ein 53,5 cm langes Hinterteil, den Vorderschaft und den 73 cm langen Lauf mit Zielfernrohr-Montageschiene (im Kal. .308 Win. 64 cm lang). Die Demontage geht einfach und schnell.
Nach Zusammenbau trat bei den ersten ein oder zwei Schuss eine Treffpunktabweichung zwischen 2 bis 4 cm auf, meist leicht seitlich versetzt. Jagdlich ist dies in Ordnung und unproblematisch. Ich empfehle jedoch, nach Zusammenbau zwei Probeschüsse und eine eventuel erforderliche Absehenkorrektur vorzunehmen.
Die Schussleistung war mit 24 und 35 mm (.270 Win. RWS 9,7 g KS und RWS 8,4 g H-Mantel) sowie 22 und 28 mm (.308 Win. RWS 11,9 g Evolution und GECO 11 g TM) Streuung bei 5 Schuss auf 100 m hervorragend.
Mit der .270 Win. lagen drei Schuss stets auf etwa 15 mm zusammen, ehe sich aus warmem Lauf geschossen die Streukreise mit dem 4. und 5. Schuss etwas öffneten.
Die .308 Win. war in dieser Hinsicht vollkommen unproblematisch und lieferte mit 5 Schuss aus wamem Lauf ganz hervorragende Schussbilder. Ein kleiner Wermutstropfen trat beim Test trotzdem auf. Während des Schießens ließ sich der Verschluss nicht mehr schließen. Bei der Fehlersuche stellte sich heraus, dass sich das Drehelement zur Abdichtung der Freiräume in der Verschlusshülse leicht verdreht hatte. Es hatte eine zu geringe Vorspannung, was zu beheben wäre. Im .308er Lauf trat dieser Fehler nicht auf, da hier auch die stärkere Vorspannung stimmte.
Mit 112 cm (in .308 Win. 102 cm) Länge und einem Gewicht von 3,24 kg (.308 Win. 2,87 kg) erwies sich der Repetierer als führig. Das Aluminiumgehäuse wurde kratzfest harteloxiert. Es hat ein feines samtmattes Finish. Die Stahlteile wurden MANNOX behandelt. Der Lauf hat ebenfalls ein hochfeines samtmattes Finish. Die MAN-NOX-Behandlung sorgt für hohe Korrosionsfestigkeit sowie für eine robuste Oberfläche.
Fazit
Der Mannlicher Luxus ist bestimmt kein klassischer Take Down. Er bietet aber Lauf- und Kaliberwechselmöglichkeit sowie eine Zerlegung zum Transport. Hierbei unterscheidet er sich von einer Blaser R93 oder Mauser M03 (Schaft nicht teilbar), jedoch nicht von der Sauer 202. Ob wegen der einseitigen Laufhalteschraube im hinteren Stollen am Verschlussgehäuse eine geringe, meist jagdlich unbedeutende Treffpunktabweichung auftritt, vermag ich nicht zu sagen. Fakt ist jedoch, dass nach Laufabnahme einige Zentimeter Treffpunktverlagerung auftreten können. Der Mannlicher Luxus ist aber eine praxisgerechte moderne Waffe, die den hohen maschinellen Fertigungsgrad nicht verleugnen kann, aber trotzdem noch Flair und Geschmack besitzt. Ihre Schussleistung ist hervorragend.
Mannlicher Luxus - Pro und Contra:
Pro
■ hervorragende Schussleis-tung
■ Lauf- und Kaliberwechselmöglichkeit
■ Zerlegung zum Transport
■ Solide Verriegelung
■ hervorragende Schussleis-tung
■ gehämmerter Lauf
■ Steckmagazin
■ hervorragender Abzug
■ sehr guter Schaft
■ sehr gute offene Visierung
Contra
■ geringe Treffpunktverlagerung nach Laufabnahme
■ zu geringe Vorspannung des Drehelements beim .270er Lauf
■ hervorragende Schussleis-tung
■ Lauf- und Kaliberwechselmöglichkeit
■ Zerlegung zum Transport
■ Solide Verriegelung
■ hervorragende Schussleis-tung
■ gehämmerter Lauf
■ Steckmagazin
■ hervorragender Abzug
■ sehr guter Schaft
■ sehr gute offene Visierung
Contra
■ geringe Treffpunktverlagerung nach Laufabnahme
■ zu geringe Vorspannung des Drehelements beim .270er Lauf
Daten Mannlicher Luxus auf einen Blick
Hersteller: Steyr Mannlicher Gmbh & Co. KG
Modell: Steyr Mannlicher Luxus
Kaliber Testwaffe:
.270 Win., Wechsellauf: .308 Win.
Weitere Kaliber:
.243 Win., 6,5x55SE, 7mm-08 Rem., 7x64,
.30-06 Springfield, 9,3x62, 7mm Rem. Mag., .270 WSM,
.300 Win. Mag., .300 WSM, 8x68S, .375 H&H Mag.
System: Take Down Ausführung, Systembasis SBS96. Gehäuse aus Aluminium (optional Stahl), Lauf- und Vorderschaftabnahme mittels Werkzeug, Verriegelung mit 6 Warzen in Verschlusshülse am Lauf.
Lauf: gehämmerter Jagdlauf mit Verschlusshülse und aufgeschraubter Zielfernrohrmontageschiene
Lauflänge: .270 Win. 60 cm, .308 Win. 50,8 cm
Offene Visierung: höhenverstellbares Balkenkorn und Schmetterlingskimme
Visierlinie: .270 Win. 39 cm, .308 Win. 30 cm
Sicherung: Schlagbolzensicherung (Transportsicherung) Dreistellungssicherung
Magazin: Einsteckmagazin für drei Patronen, plus eine im Lauf
Abzug: Kombiabzug mit Rückstecher (justierbar)
ZF-Montage: .270 Win. Kahles Helia CBX 3-12x56, Steyr Schwenkmontage bei .308 Win.
Schaft: zweiteilig aus Nussbaumholz, Schweinsrücken mit Bayerischer Backe, Fischhaut an Vorderschaft und Pistolengriff
Beste Schussleistung: .270 Win. 24 mm, .308 Win. 22 mm
Gesamtlänge: .270 Win. 112 cm, .308 Win. 102 cm
Gewicht: .270 Win. 3,24 kg, .308 Win. 2,87 kg (ohne Zielfernrohr)
Preis: ab 2.520 Euro
Vertrieb: Über den Waffenfachhandel und Steyr Mannlicher, www.steyr-mannlicher.com
(Alle Angaben ohne Gewähr)
Modell: Steyr Mannlicher Luxus
Kaliber Testwaffe:
.270 Win., Wechsellauf: .308 Win.
Weitere Kaliber:
.243 Win., 6,5x55SE, 7mm-08 Rem., 7x64,
.30-06 Springfield, 9,3x62, 7mm Rem. Mag., .270 WSM,
.300 Win. Mag., .300 WSM, 8x68S, .375 H&H Mag.
System: Take Down Ausführung, Systembasis SBS96. Gehäuse aus Aluminium (optional Stahl), Lauf- und Vorderschaftabnahme mittels Werkzeug, Verriegelung mit 6 Warzen in Verschlusshülse am Lauf.
Lauf: gehämmerter Jagdlauf mit Verschlusshülse und aufgeschraubter Zielfernrohrmontageschiene
Lauflänge: .270 Win. 60 cm, .308 Win. 50,8 cm
Offene Visierung: höhenverstellbares Balkenkorn und Schmetterlingskimme
Visierlinie: .270 Win. 39 cm, .308 Win. 30 cm
Sicherung: Schlagbolzensicherung (Transportsicherung) Dreistellungssicherung
Magazin: Einsteckmagazin für drei Patronen, plus eine im Lauf
Abzug: Kombiabzug mit Rückstecher (justierbar)
ZF-Montage: .270 Win. Kahles Helia CBX 3-12x56, Steyr Schwenkmontage bei .308 Win.
Schaft: zweiteilig aus Nussbaumholz, Schweinsrücken mit Bayerischer Backe, Fischhaut an Vorderschaft und Pistolengriff
Beste Schussleistung: .270 Win. 24 mm, .308 Win. 22 mm
Gesamtlänge: .270 Win. 112 cm, .308 Win. 102 cm
Gewicht: .270 Win. 3,24 kg, .308 Win. 2,87 kg (ohne Zielfernrohr)
Preis: ab 2.520 Euro
Vertrieb: Über den Waffenfachhandel und Steyr Mannlicher, www.steyr-mannlicher.com
(Alle Angaben ohne Gewähr)
10.03.2008 10:09





