Unruhe auf dem Elfenbeinmarkt

Sambia und Tansania sagen Wilderern den Kampf an

Sambia und Tansania haben kürzlich eine offizielle Überprüfung ihrer Elefantenbestände beantragt, um legale Elfenbeinverkäufe durchzusetzen.
Der Antrag soll auf der CITES Sitzung Anfang 2010 in Quatar diskutiert werden. Der Erlös aus dem Verkauf von Stoßzähnen aus Lagerbeständen soll vornehmlich für den Wildschutz und die Wildereibekämpfung verwandt werden.
Kenia will den Antrag zu Fall bringen und zusätzlich ein Handelsverbot von geschnitzten Elfenbeinprodukten aus Namibia und Sambia erwirken.
In Asien werden bis zu 1.500 Dollar für ein Kilogramm Elfenbein geboten. Schätzungen zufolge werden in Afrika täglich bis zu 100 Elefanten illegal getötet.
22.12.2009 17:15

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